Presseveröffentlichungen
Applaus für Musikzug und die Sauerlandia
Große Resonanz auf das gemeinsame Weihnachtskonzert im Sauerländer Dom, das die Zuhörer mit neuen Stücken begeistert
Attendorn. (ml) Zu einem anspruchsvollen Gemeinschaftskonzert unter der Überschrift "Ein festliches Konzert zu Weihnachten" luden zwei altbewährte Attendorner Vereine, und zwar der Musikzug der Freiwilligen Feuerwehr und der MGV Sauerlandia am Mittwochabend in den Sauerländer Dom ein. Die Resonanz war sehr erfreulich, denn die weihnachtlich geschmückte Pfarrkirche war bis auf den letzten Platz besetzt.
Zunächst hatte der MGV Sauerlandia im Turm Aufstellung genommen und präsentierte als Intro den von Ehrenchorleiter Otto Höffer dirigerten Gregorianischen Choral "Puer natus est". Dieser Choral hat im Sauerländer Dom eine lange Tradition: Von 1396 bis 1825 wurde dieser von den acht Vikaren des Chorkapitel jedes Jahr zu Weihnachten gesungen.
Die anschließenden Grußworte oblagen Pastor Johannes Epkenhans, der diese in Vertretung von Pfarrer Neuser an die zahlreich gekommenen Konzertbesucher richtete. Beide vortragenden Vereine hatten sich in intensiven Proben auf diese Veranstaltung vorbereitet, um mit neuen Musikstücken die Zuhörer in ihren Bann zu ziehen. Und das gelang ihnen an diesem Abend vortrefflich.
Die 45 Musiker des Musikzuges standen unter dem Dirigant von Markus Balkenhol, der seit gut einem Jahr das Attendorner Traditionsorchester leitet. Unter anderem brachten sie die Weihnachtslieder-Medleys "Happy Christmas" und das sehr umfangreiche Stück "Polish Christmas Music" von Johan de Meij gekonnt zu Gehör.
Die Sauerlandia war mit 48 Sängern angetreten und Chorleiter Christoph Ohm hatte dafür gesorgt, dass neu einstudierte Weihnachtslieder, die er zum Teil selbst für den Chor arrangiert hat, zum Vortrag kamen. So wird sicherlich noch manchem Zuhörer der Schweizer Sterndrehmarsch "Es ist für uns eine Zeit angekommen" mit den vier Echostimmen von Otto und Christoph Höffer, Oliver Scheele und Heinz-Dieter Boßle, ebenso wie das Ave Maria (Angelus Domini) mit den drei Echostimmen von Otto und Christoph Höffer sowie Oliver Scheele in Erinnerung bleiben. Aber auch das in der Statistik an erster Stelle stehende beliebteste Weihnachtslied der Deutschen "Stille Nacht, heilige Nacht" mit dem Text von Joseph Mohr und der Musik von Franz Gruber fehlte nicht. Und dass Otto Höffer und sein Sohn Christoph einen Solopart übernahmen, machte das Lied zu einem noch größeren Hörgenuss.
Aber auch Blue Capella, das junge a-capella Ensemble der Sauerlandia, ebenfalls unter der Leitung von Christoph Ohm, sorgte mit den Vorträgen "Der Rest für das Fest ("After Christmas Version")" und "Oh Holy Night" für eine Bereicherung des Programms.
Zum Schluss des Konzertes sangen und spielten die 93 Mitwirkenden gemeinsam bei dem Werk "Weihnachten in den Bergen". Aber auch die als Zuhörer Gekommenen durften einmal kräftig mitsingen beim Abschluss-Stück und Weihnachtslied "Menschen die ihr wart verloren".
Westfalenpost, 31.12.2011